5 Dinge, die jeder Zugezogene kennt

Neu in Berlin

5 Dinge, die jeder Zugezogene kennt

Gerade einmal 25% der in Berlin Wohnenden sind echte Berliner. Der Rest ist  aus den umliegenden Teilen Deutschlands und der Welt zugezogen. So unterschiedlich sie auch sein mögen, alle von ihnen haben etwas gemeinsam: Sie kennen folgende 5 Dinge.

1. Wir wollen keine Neuen

Am Anfang jedes Berlin-Abenteuers steht das WG-Casting. Wer neu in die Stadt kommt, sieht sich bereits mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert: lange Wege, kompliziertes Fahrplansystem und dann auch noch die Wohnungssuche. Groß ist also die Freude, wenn man tatsächlich zu einigen WG-Castings eingeladen wird. Doch schnell bekommt man den ersten Dämpfer seiner Freude, denn die potentiellen Mitbewohner stellen sich quer, wenn es um Neuberliner geht. Die wenigsten wollen jemanden, der neu in der Stadt ist, da sie Angst haben, dass dieser dem Angebot der Stadt nicht gewachsen ist. Dabei vergessen sie oft, dass sie selbst einmal in derselben Situation waren. Liebe Berliner, gebt den Neuen eine Chance!


2. Billige Mieten

Im Rest von Deutschland hält sich das Gerücht, dass Berlin eine äußerst günstige Großstadt sei, in der man ohne Probleme eine Wohnung finden kann. Was vielleicht noch in den 90ern und zu Beginn der 00er Jahre der Wahrheit entsprach, ist mittlerweile mehr als überholt: Massenbesichtigung und Mieterhöhungen stehen auf der Tagesordnung. Der vorfreudige Zugezogene wird schnell in der Realität ankommen müssen, um die Rechnung zu bezahlen.

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3. "Dit is Berlin, wa!"

Als Zugezogener bleibst du Zugezogener. Da ist es egal, ob du vor 10 Monaten hergezogen bist oder vor 10 Jahren. Der Berliner ist stolz auf seinen Status und teilt ihn nur ungern. Daher kann er es gar nicht leiden, wenn Zugezogene sich als Berliner verstehen oder gar das Berlinern anfangen.


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4. Der Fall

Alles war so aufregend und neu, Berlin ist toll, du hast einen neuen Job, eine neue Wohnung und das Leben ist schön: Am Anfang scheint es so, als hätte sich dein Leben durch den Umzug nach Berlin um 100% gebessert. Da so ein Gefühl nicht ewig anhalten kann, ist es nicht verwunderlich, dass nach einer bestimmten Zeitspanne der erste Rückschlag kommt. Als Zugezogener kommt man irgendwann an den Punkt, an den man die Stadt eigentlich verlassen möchte. Wer jetzt jedoch durchhält, legt sich eine dickere Haut zu, ist für den nächsten Rückschlag gewappnet und weißt letztendlich Berlin in seiner ganzen Bandbreite zu schätzen.

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5. Die Selbstverständlichkeit

Was dich am Anfang an Berlin noch stört oder dir noch neu erscheint, siehst du bald als selbstverständlich an: der Lärm, der Fahrplan, der Geruch, das Angebot. Während deines Heimaturlaubs an Weihnachten wunderst du dich, ob es in deiner Stadt noch nie ein veganes Café gegeben hat und ärgerst dich über den öffentlichen Nahverkehr, der alle 30 Minuten fährt. Voller Freude steigst du zurück in Berlin am Hauptbahnhof aus und würdest dieser Stadt am liebsten den Boden küssen – wenn er nicht so dreckig wäre.

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