9 Dinge, die du kennst, wenn du an der HU studierst

Studieren in Berlin

9 Dinge, die du kennst, wenn du an der HU studierst

Endlich Elite-Uni, endlich HU! Die Humboldt-Universität ist eine der renommiertesten Universitäten Deutschlands und hat eine entsprechend traditionsreiche Geschichte. 32.500 Studenten sind hier eingeschrieben und können sich an 9 Fakultäten messen und weiterbilden.

Wenn du an der HU studierst (und nicht nur “offiziell eingeschrieben” bist), kennst du die folgenden 9 Dinge, die dir in dem Unialltag sicher schon einmal begegnet sind.

1. Depressionen in der Bib

Mal ganz im Ernst: Das Grimm-Zentrum ist schon ein beeindruckendes Gebäude. Mit seinen riesigen, länglichen Fensterfronten sieht es von außen recht ansehnlich aus. Von innen erschlägt einen jedoch die Holzverkleidung und die Reihen und Podeste voller unglücklicher Gesichter beim Lernen unter dem kaltem, künstlichen Licht der Deckenlampen können einen schon deprimiert zurück lassen. Pro-Tipp: Regelmäßige Pausen draußen im Sonnenlicht.


2. Studieren im Stadtzentrum… Not!

Ganz gewissenhaft hast du dir vorher die Uni angeguckt, an der du studieren wirst: bist zu Unter den Linden gefahren, hast dir ein gebrauchtes Buch gekauft und es im Hinterhof oder auf dem Bebelplatz gelesen. So eine schöne Uni und das auch noch mitten in der Stadt! – Vergiss’ es!

Denn dieser Luxus ist den Geisteswissenschaftlern vorbehalten. Die meisten Naturwissenschaftler der HU müssen den langen Weg nach Adlershof antreten und dürfen bei einer ungünstigen Kombination noch zwischen beiden Campus hin und her pendeln. Mit der S-Bahn kommst du glücklicherweise schon in 30 Minuten vom Alexanderplatz zum S-Bahnhof Adlershof. Außerdem gibt der Campus optisch einiges her: Kommt ruhig mal vorbei, ihr Philosophen!

© Marlén Jacobshagen


3. Wer ist eigentlich Agnes?

Spätestens im letzten Semester kommt Dir plötzlich die Frage auf: Wer ist eigentlich diese Agnes? Und was hat sie mit meinen Prüfungen zu tun? Agnes hat tatsächlich auch mal an der HU studiert – und zwar als allererste Frau überhaupt. Ob sie sich damals auch mit Anmeldungsfristen und TAN-Listen rumschlagen musste, ist uns jedoch nicht bekannt.


4. Wie, Papier?

Alle Unterlagen eingereicht, offiziell immatrikuliert, voller Vorfreude am Briefkasten wartend – und dann das: Als Ausweis dafür, dass du an der HU studierst gibt es nur ein Stück Papier, dazu noch in einer Portemonnaie-unfreundlichen Größe. Das ist doch bestimmt nur vorübergehend, oder? Wenn man den Gerüchten um die Campuscard glauben schenkt, ja. Aber bevor die eingeführt wird, ist der Wedding dann auch endlich gekommen.


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5. Bücher, Bücher, Bücher

Irgendwie ist es ja touristisch und albern, aber trotzdem bleibst du immer wieder an den gebrauchten Büchern, die vor dem Hauptgebäude verkauft werden, hängen und hast dort sicher schon ein kleines Vermögen investiert. Wie viele du davon gelesen hast? Unwichtig. Die machen sich jedenfalls gut im Regal, wenn deine Eltern kommen und sich voller Stolz die Büchersammlung ihres kleinen HU-Studenten anschauen.


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6. Ich geh mal schnell ins SSC

Manch einer bricht bei diesem Satz in hysterisches Gelächter aus. Früher oder später musst auch du auch in das Studierenden Service Center im Lichthof West, kein Weg führt daran vorbei. Um nicht mit einem Trauma rauszugehen, hier einige Tipps: 1. Nimm dir Zeit und etwas zu Lesen mit. 2. Vermeide es, wenn möglich, zu Stoßzeiten, das heißt kurz vor Bewerbungsschluss, während der Immatrikulationszeit und kurz nach Semesterbeginn, das SSC aufzusuchen. 3. Informiere Dich zuvor auf der Homepage, was du als HU-Student mitbringen musst.


7. Hat jemand mal das Moodle-Passwort?

Die erste Woche gefehlt? Kein Problem, deine Kommilitonen haben das Passwort für die Uniplattform Moodle sicher mitgeschrieben. Großer Fehler, denn jetzt verbringst du die nächsten 3 Wochen damit, jemanden zu finden, der es tatsächlich notiert hast und mogelst dich im Unterricht so durch. Tu’ dir und allen anderen einen Gefallen und frag am Besten gleich deinen Prof.


8. Walk of shame

Der Klassiker: Du studierst zwar schon im hundertsten Semester an der HU, aber irgendwie kam die Rückmeldefrist doch ganz überraschend. Und natürlich fällt dir das auch erst nach zwei Tagen ein. Also zwei Tage nach Semesterbeginn. Es folgt ein Ritual, das so alt ist, wie die elektronische Prüfungsanmeldung selbst: der beschämende Gang zum Immatrikulationsbüro. Lege dir schonmal eine gute Ausrede zurecht und befeuchte deine Augen ein bisschen – ohne Mitleid geht hier gar nichts.

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9. Ähm, Eliteuni?

Wow, Student an der Humboldt Universität also. Damit gehörst du zu einer Reihe namhafter Absolventen wie Karl Marx, Walter Benjamin oder Arthur Schopenhauer. Im Alltag fragt man sich manchmal schon, was die HU so elitär macht: Frustrierend langsame PCs in den Bibliotheken? Kaputte Technik in den Seminarräumen? Nicht existierender barrierefreier Zugang? Trotzdem: Die HU gehört zu den Top-Unis in Deutschland – das wird schon seine Gründe haben.

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