DAS B verstehen – Berlin, die Stadt der Weltveränderer

Alexander S. Wolf, Initiator von DAS B, erklärt Berlin. Sprich: Ein Typ mit Anzug und Krawatte warnt vor Investoren und Gentrifizierung und redet darüber, warum es so wichtig ist, dass wir in Berlin rotzig, rebellisch und relaxed bleiben. Hä?

Na ja: willkommen in Berlin – der Stadt der Gegensätze. Wir sind mehr als nur unsere Fassade. Uns ist es nicht wichtig, wie du aussiehst, sondern wie du dich verhältst. Und wenn uns das nicht passt, lassen wir es dich wissen. Ganz sicher.

Aber wo kommt er eigentlich her, dieser Berliner Spirit, der einerseits so tolerant und offen und andererseits so gnadenlos direkt, frech und hart sein kann? Kann man das lernen? Und wenn ja: wie?

Keine Angst vor der Zukunft

Wir Berliner haben keine Angst vor der Zukunft. Warum? Weil sich hier ohnehin alles immer wieder verändert. Fortschritt, statt Stillstand. Entwicklung, statt Stagnation – das ist das innerste Credo von Berlin. Und zwar schon immer.

Glaubt ihr nicht? Schauen wir uns doch einmal die wechselvolle Geschichte der Stadt genauer an und gehen wir zurück ins 13. Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der Berlin gegründet wurde. Einst eine Handelsstadt, entwickelte sich Berlin rasch zur prachtvollen kurfürstlichen Residenzstadt unter den Hohenzollern, später zur königlichen und noch etwas später zur kaiserlichen Hauptstadt – und dem politischen Zentrum des Deutschen Reichs.

Berlin: Alles kommt anders, als gedacht. Und zwar immer.

In den Dekaden danach – zu Zeiten der Weimarer Republik – wird Berlin zur Weltstadt, die ihresgleichen suchte. Die hedonistische und bessergestellte Gesellschaft der Goldenen Zwanziger feierte nirgendswo in Europa so kräftig und heftig, wie in der deutschen Hauptstadt. Doch natürlich kommt alles anders, als gedacht. Die fetten Jahre sind irgendwann vorbei und mit der Machtergreifung Hitlers ziehen 12 Jahre düstere und schreckliche Zeiten auf, die niemals vergessen werden dürfen.

Eine Stadt, am Rande des Abgrunds, bis auf die Grundmauern zerstört, aller Hoffnung beraubt. Doch die Berliner wären nicht Berliner, wenn sie nicht auch das überstanden hätten. In den Jahren nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg wird sie errichtet: Die Mauer. Jene Mauer, die die den Osten vom Westen trennt. Jene Mauer, deren Anwesenheit noch heute in Berlin spürbar ist und die das Gemüt und die Seele der Stadt ausmacht: Vielseitig, gegensätzlich und wankelmütig zugleich.

Und dann? Das Unfassbare. Der Friede gewinnt und mit dem Wunsch nach Freiheit reißen die Ost-Berliner gemeinsam mit den West-Berlinern die Mauer nieder. Seiher entwickelt sich die Hauptstadt immer mehr zu einer Bastion der Weltoffenheit, der Pluralität und Nächstenliebe. Sorgen wir dafür, dass das so bleibt! Dann brauchen wir erst Recht keine Angst vor dem noch Kommenden haben.

Welche Charaktereigenschaften teilt ihr mit Berlin? Wie wichtig sind sie euch und wie lebt ihr sie im Alltag aus? Schreibt uns!

DAS B & eure S-Bahn Berlin

#Bkenntnis

 

 

Berlin: Phoenix aus der Asche

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