Diese 7 Typen werden dir in deiner neuen WG begegnen

Wohnen in Berlin

Diese 7 Typen werden dir in deiner neuen WG begegnen

Für viele führt in Berlin kein Weg an der Wohngemeinschaft vorbei. Das ist auch gut so, denn hier lernt man die verschiedensten Leute kennen, die das Leben bereichern können. Wer jedoch in mehr als einer Konstellation gelebt hat, weiß, dass diese 7 Typen in jeder WG zu finden sind – ob in weiblicher oder männlicher Form.

1. Der Aufreißer

Er läuft gern oberkörperfrei durch die Wohnung, lässt die Brustmuskeln zucken und hat immer einen Chauvi-Spruch auf den Lippen. Seine Kollektion an Pflegeprodukten übertrifft die aller weiterer WG-Bewohner zusammen. Jede Spiegelfläche wird genutzt, um den Narzisst in ihm zu befriedigen. Nachts wackelt bei ihm ordentlich das Bett und morgens kommen immer andere BesucherInnen aus dem Zimmer. Das Zusammenleben mit ihm ist meistens schon eher unterhaltsam, doch seine eitle Art kann auch nerven.


2. Die Chillerin

Du hast ihre Lieblingstasse runter geschmissen, bist nachts zu laut nach Hause gekommen oder hast schon wieder vergessen, Klopapier zu kaufen? Die Chillerin nimmt es dir nicht übel. Sie ist ein angenehmer und geduldiger Zeitgenosse, sieht die Dinge nicht so ernst und bekommt ihren Hintern selbst nicht hoch. Mit ihr zusammenzuwohnen, ist ziemlich entspannt. Doch Vorsicht: Sie ist nicht unbedingt eine Motivationsbombe und du läufst Gefahr, selber in ihren Trott zu versinken.


3. Der Lehrer

Hast du dein Glas nicht akkurat in die Spülmaschine gestellt? Die Zwiebel auf dem „Obst-Brett“ geschnitten? Und wieder vergessen das Licht auszustellen? Der Lehrer wird dich im vorwurfsvollen Ton darauf aufmerksam machen. Er führt Exeltabellen über die Besucher der einzelnen WG-Bewohner und rechnet diese bei der Jahresabrechnung der Nebenkosten aus. Zu langes Duschen oder gar eine Badewanne wird ebenfalls auf der Exeltabelle vermerkt. Ausgedruckt bekommt dann jeder von euch noch mal eine extra Abrechnung. Seine Mutter kommt ihn regelmäßig besuchen, um ihm große Essenvorräte zu bringen und die Haare zu schneiden. Mit ihm zusammenzuleben, erfordert ein hohes Toleranzlevel, aber wenigstens hält er sich akurrat an den Putzplan.

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4. Mrs. Messie

In ihrem Zimmer sind Kleiderschrank und Schreibtisch gleichzeitig explodiert, doch leider macht die Verwüstung nicht an der Zimmertür halt. Kreisförmig breitet sich ihre Unordnung im Rest der Wohnung aus. Ihre Socken klemmen in der Sofa-Ritze, die halb aufgegessene Pizza steht seit drei Tagen auf dem Küchentisch und Schokoladenpapier ist verteilt im Flur zu finden. Da sie ihre eigene Zahnbürste verschlampt hat, benutzt sie nun deine. Und wenn du sie auf all das ansprichst, guckt sie dich verständnislos an und nennt dich einen unverbesserlichen Spießer. Sie tut so, als ob sie den Putzplan nicht versteht. So übernimmst du regelmäßig ihre Aufgaben, weil du sonst niemanden mit nach Hause bringen könntest. Mrs. Messie raubt dir noch den letzten Nerv – werde sie schnell los!

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5. Das Phantom

Nur ab und zu deuten das kurzzeitige Auftauchen von unbekannten Schuhen im Flur daraufhin, dass das Phantom noch in eurer WG wohnt. Ansonsten wisst ihr von ihm nur, dass die Miete einmal im Monat eingeht. Bei wichtigen WG-Beratungen vergesst ihr ihn total. Ist aber auch egal, er kommt vielleicht erst in drei Wochen wieder nach Hause. Und als gestern der Postbote vorbei kam, warst du überzeugt, dass der Herr, dessen Name auf dem Paket stand, nicht hier wohnt.
Zwar ist euch das Phantom etwas unheimlich, aber eigentlich auch praktisch, denn dieser Bewohner hinterlässt keine Spuren in der Wohnung.


6. Die perfekte Mitbewohnerin

Wenn du nach einem langem Tag nach Hause kommst, hat sie gerade etwas Leckeres gekocht und lädt dich natürlich ein. Vor einer wichtigen Prüfung lernt sie mit dir und legt dir morgens vor der Klausur eine Tafel Schokolade und einen Zettel mit Aufmunterungen in die Tasche. Sie hält sich an den Putzplan und übernimmt selbstlos auch mal deine Arbeiten. Wenn du Kummer hast, hat sie ein offenes Ohr und Party machen könnt ihr auch wunderbar zusammen. Kurzum: Sie ist die perfekte Mitbewohnerin und es schmerzt sehr, wenn sie auszieht!

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7. Der Schnorrer

Er hätte gerade kein Kleingeld hier, ob du ihm mal kurz 20€ für ein Bier leihen könntest? Und die Nutella habe er alle gemacht – aber da war ja eh kaum noch was drin. Und wo er gerade hier sei: Könnte er heute Abend deine Ansteck-Fahrradlichter ausleihen, er verliere die immer und dann brauche er jetzt nicht extra welche zu kaufen…
Der Schnorrer hat keine Skrupel, dir noch das letzte Hemd aus den Rippen zu leiern. Gekonnt zieht er jeden ab, der nicht bei drei außer Hörweite ist. Und wenn doch mal jemand bei seinem Betteln auf Durchzug schaltet, „borgt“ er sich das gewünschte Ding einfach aus. Nur leider vergisst er es zurückzugeben.


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