Landunter in Berlin? Uns doch egal!

Mit einer Frage zu einem aktuellen Anlass wollen die Autorinnen Saskia und Chiara den Vorlieben, Abneigungen, Eigenarten und Meinungen der Berliner auf den Grund gehen. Egal ob Urberliner, Zugezogener, Tourist oder Außerirdischer: hier darf jeder sagen, was er zu sagen hat.

Sommer in Berlin. Wir denken an Grillsessions, lange Spaziergänge an der Spree und volle Straßencafés. Wir denken an die vielen Seen in und um Berlin, wo es sich so wunderbar verweilen lässt… Hm, schön oder? Nein, nicht dieses Jahr. Denn „endlich Sommer“, dachten wir nun schon oft – nur um im nächsten Moment von backsteingroßen Hagelkörnern und sibirischen Temperaturen von den Straßen verjagt zu werden. Den vielgerühmten Berliner Sommer, in dem sich die Hauptstadt gewöhnlich von ihrer schönsten Seite zeigt, prägen nun Dauerregen, entwurzelte Bäume und U-Bahnstationen, die an „Atlantis“ erinnern. Doch wie begegnen die Berliner diesem meteorologischen Chaos? Was kann man in Berlin auch bei Sauwetter tun?

Hauptsache Kultur

Für unsere Frage haben viele waschechte Berliner nur ein müdes Kopfschütteln übrig. Was kann man in Berlin bei Regen tun? Na, einiges; es gibt doch genug! Besonders beliebt sind jedoch kulturelle Aktivitäten wie Museums- und Konzertbesuche. Praktisch, denn in dieser Hinsicht hat Berlin ja quasi wöchentlich etwas Neues auf Lager. Ein entscheidender Vorteil des kulturellen Freizeitspaßes ist natürlich auch, dass er meistens drinnen stattfindet. So bildet man sich nicht nur, sondern bleibt dabei auch trocken.

Alles, was sonst liegen bleibt

Wir lieben Berlin dafür, dass hier eigentlich immer was los ist – vor allem im Sommer! Das kann jedoch auch schon mal dazu führen, dass weniger spaßige Tätigkeiten auf die lange Bank geschoben werden. Der Hausputz, die Masterarbeit oder das Herzensprojekt im Job wirken in Anbetracht strahlenden Sonnenscheins plötzlich irgendwie gar nicht mehr so wichtig. Daher nutzen viele Befragte die verregneten Phasen dieses Jahres, um alles nachzuholen, was sie vorher im seligen Sommertaumel versäumt haben. So kann noch kommende Sonnentage dann aber auch ohne schlechtes Gewissen genießen.

Sich seines Lebens freuen!

Was tut man, wenn man schon alle Museen erkundet und alle Aufgaben erledigt hat? Einfach mal sein Leben genießen – das geht doch schließlich auch bei Regen. So ruft beispielsweise ein gut gelaunter Herr dazu auf, aktiv zu werden und sich mit Musik die Sonne ins Herz zu holen. Auch Zeit mit dem Herzensmenschen ist bei Schmuddelwetter doch eigentlich immer drin. Darüber hinaus bietet sich bei Regen die spannende Möglichkeit, Berlin auch mal von einer anderen Seite kennenzulernen – frei nach dem Motto: „I’m singing in the rain“. „Also weiter so, lasst euch was einfallen“ – bleib kreativ, Berlin!

Was treibt ihr bei Dauerregen in Berlin?

DAS B & eure S-Bahn Berlin

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