THE HAUS – Berlin, das Improvisationstalent

Alexander S. Wolf, Initiator von DAS B, erklärt Berlin. Sprich: Ein Typ mit Anzug und Krawatte warnt vor Investoren und Gentrifizierung und redet darüber, warum es so wichtig ist, dass wir in Berlin rotzig, rebellisch und relaxed bleiben. Hä?

Na ja: willkommen in Berlin – der Stadt der Gegensätze. Wir sind mehr als nur unsere Fassade. Uns ist es nicht wichtig, wie du aussiehst, sondern wie du dich verhältst. Und wenn uns das nicht passt, lassen wir es dich wissen. Ganz sicher.

Aber wo kommt er eigentlich her, dieser Berliner Spirit, der einerseits so tolerant und offen und andererseits so gnadenlos direkt, frech und hart sein kann? Kann man das lernen? Und wenn ja: wie?

Berlin, das Improvisationstalent

Berlin ist im stetigen Wandel. Seit immer und vielleicht auch für immer wird die Stadt sich verändern und wachsen. Das Unfertige, das ewige Changieren – das macht den Flair aus. Und weil alles in Berlin nur temporär ist, können wir Hauptstädter auch besonders gut improvisieren.

Berliner sind die Erfinder des Pop Up Stores

Wenn man so will, dann sind die mittlerweile allgegenwärtigen Pop Up Stores und Gallerys, die in New York oder London, in Köln oder Tokyo im wahrsten Sinne des Wortes „aufpoppen“, eine Berliner Erfindung. In den 1990ern, also nach der Berliner Wende, konnten viele Gebäude nicht direkt vermietet werden. So entwickelten die Berliner die Idee der Zwischennutzung – für eine improvisierte, grandiose Sache.

THE HAUS noch bis Ende Mai 2017

Besonders kunstvoll stellen dieses Improvisationstalent die Jungs von THE HAUS unter Beweis. Entstanden innerhalb von zwei Monaten, handelt es sich dabei um die größte Urban Art Gallery der Welt – allerdings nur auf Zeit. Ende des Monats schließt THE HAUS wie geplant wieder seine Pforten.

Das heißt: Ihr habt nur noch wenige Tage Zeit, die geniale Galerie zu besuchen und Berliner Urban Art vom Feinsten zu entdecken. Unser Tipp: Nutzt das lange Wochenende und besucht THE HAUS – es ist nur 5 Gehminuten vom S-Bahnhof Zoo entfernt.

Dadurch, dass Fotografieren im Inneren nicht erlaubt ist, bekommen nur diejenigen, die tatsächlich vor Ort waren, in den Genuss der kunterbunten Welt. Wer also nicht da war, kann nicht mitreden.

Zugegeben: Die Schlange vor THE HAUS ist lang, denn Urban Art zieht nun einmal an. Aber: Ihr könnt die Wartezeit nutzen, um Eure #BKenntnisse aufzunehmen und uns zu schicken. Oder ihr nutzt einfach den Videoautomaten bei THE HAUS.

Welche Charaktereigenschaften teilt ihr mit Berlin? Wie wichtig sind sie euch und wie lebt ihr sie im Alltag aus? Schreibt uns!

DAS B & eure S-Bahn Berlin

#Bkenntnis

 

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